18 Okt '19 Dr. Jekill & Mr. Hyde | News

Den unbekannten Weg fahren mit Dr. Jekill & Mr. Hyde

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Staub, Schlamm, extremes Wetter ... eine BMW GS so zu fahren, wie es beabsichtigt ist, ist nichts für schwache Nerven. Ein Motorrad, welches Abenteuer verspricht, muss auch entsprechend gefahren werden-lange Strecken und viel offroad.

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Wie viele von euch wissen, wird unser Mitarbeiter Peet Gerards an der GS Trophy 2020 in Neuseeland teilnehmen. Da es sich bei der Trophy um eine Teamleistung handelt, ist Peet nicht der einzige Fahrer, der die Niederlande vertritt. Zu ihm gesellen sich Jaap van Hofwegen und Xavier Tobé. Da die GS Trophy erst im nächsten Jahr gefahren wird, hatten sie noch etwas Zeit, und beschlossen auch am Gibraltar Race teilzunehmen. Kleine Randbemerkung: Es war ihre erste lange Reise mit ihren brandneuen Dr. Jekill & Mr. Hyde Auspuffanlagen.

Bitte kurz vorstellen

Jaap begann als 18-Jähriger mit dem Motorradfahren und wusste bereits, dass er eines Tages eine GS fahren würde. Nachdem er mehrere Jahre im Ausland -in Südafrika- arbeitete konnte er sich diesen Traum erfüllen. Und es wurde noch besser; Er fuhr nicht nur sein Traumbike, sondern lebte auch in der perfekten Umgebung um abenteuerliche Fahrten zu unternehmen. Xavier ist der jüngste im GS-Team und entdeckte seine Liebe zu Motorrädern, als er hinten auf dem Bike seines Vaters mitfuhr. Als er achtzehn Jahre alt war, bestand er die Prüfung für seinen Motorradführerschein und von da an ging es schnell. Mit den Jahren kamen immer bessere und größere Motorräder und er kaufte schließlich eine GS; Das Motorrad, mit dem er sich für die GS Trophy qualifiziert hat.

Dass die Niederlande nicht das ideale Land für aufregende Motorradtouren außerhalb der normalen Straßen sind, erlebte Jaap bei seiner Rückkehr aus Südafrika. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er begann, Fahrten außerhalb der Niederlande zu suchen, um seinen Durst nach Abenteuer zu stillen. Bei dem 'Motorbeurs' in Utrecht hörte er vom Gibraltar Race und war sofort begeistert. Das Rennen würde ihn quer durch Europa führen. Von Polen bis nach Südeuropa.

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Das Gibraltar Race

Das Gilbraltar Race verspricht: Kurvenreiche Straßen, Abenteuerlust und ein Erlebnis, das du nie vergessen wirst. Du solltest gut vorbereitet sein, denn die Gibraltar-Rallye ist kein Rennen, das du auf die leichte Schulter nehmen solltest. Tausende Kilometer auf unterschiedlichstem Terrain und bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen, verteilt auf 8 oder 15 Tage. Der Name Gibraltar Race könnte etwas irreführend sein, da es nicht das Ziel ist der schnellste Fahrer zu sein. Ein großer Teil des Rennens findet auf öffentlichen Straßen statt, auf denen die Fahrer die Höchstgeschwindigkeit usw. einhalten müssen. Die Schwierigkeit der Rally besteht darin, die richtigen Straßen zu finden, zum Kontrollpunkt zu gelangen und in der festgelegten Frist da sein. Zu schnelles Fahren kann sogar zu schwerwiegenden Strafpunkten führen.

Nach vielen abenteuerlichen Fahrten in Südafrika war Jaap gespannt auf seine Teilnahme und bat Xavier, sich ihm anzuschließen. Da er nur zwei Wochen Zeit hatte sich vorzubereiten, war er etwas zurückhaltend. "Was meinst du, zwei Wochen Vorbereitungszeit, reicht das?", fragte ihn sein Vater. Xavier glaubte an sich und begann gemeinsam mit Jaap mit der Vorbereitung.

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Kommunizieren mit Mr. Hyde

Mit den Auspuffanlagen von Dr. Jekill & Mr. Hyde auf ihren GS-Motorrädern war dies das erste Mal, dass sie den Auspuff auf einer langen Reise wirklich testen konnten und erfahren konnten wie er auf lange Sicht funktioniert. „Vorher bin ich mit einem Auspuff gefahren, der nur einen Modus hatte, also nur einen Sound. Es hat nicht wirklich zum Fahrerlebnis beigetragen“, sagt Jaap. Xavier hat es wirklich genossen, mit den verschiedenen Performance-Modi des Auspuffs zu spielen: "Da das Rennen in Gibraltar zu 50% auf der Straße und zu 50% im Gelände stattfindet, war es cool, mit dem Auspuff zu spielen. Das Öffnen der Klappe im Gelände gab dem Fahrerlebnis wirklich eine zusätzliche Dimension, es fühlte sich an, als hätte man einen ganz anderen Auspuff“, sagt er. Jaap stimmt ihm zu: "Es ist ein großartiges Konzept, auch wenn man es anderen Leuten zeigt, bekommt man viele positive Rückmeldungen." Wenn man bedenkt, dass man bis zu 12 Stunden am Tag fährt, manchmal in sengender Hitze, kann man sich vorstellen, dass der Gibraltar seinen Tribut bei den Fahrern zollt“. Offroad zu fahren und rechtzeitig zum Checkpoint zu gelangen, ging oft mit der Entfesselung von Mr. Hyde einher: „Es weckt dich wirklich auf, es aktiviert und motiviert dich.“, Sagt Jaap. "Es ist, als gäbe es dir die Mentalität eines Kämpfers", fügt Xavier hinzu.

Darüber hinaus ermöglichte der Mr. Hyde-Modus eine bessere Kommunikation mit dem Motorrad. Dank dem begleitenden Sound erhielten sie mehr Feedback von ihrem Motorrad, was nicht nur ihren mentalen Zustand verbesserte, sondern auch signalisierte, wenn etwas mit dem Bike nicht stimmte, beispielsweise wenn Reifen gewechselt werden mussten.

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Neu-Seeland 2020 BMW GS TROPHY

Anders als beim Gibraltar Race, können sie sich auf die GS Trophy in Neuseeland vorbereiten. Natürlich kann man die beiden Rennen nicht vergleichen, da es sich bei der GS Trophy um eine Teamleistung handelt, während das Gibraltar Race eine individuelle Herausforderung darstellt. Der gemeinsame Start beim Gibraltar Race als Team war jedoch eine gute Vorbereitung auf die Trophy. Und dann gibt es den Vorteil, dass die Motorräder für Neuseeland von BMW zur Verfügung gestellt werden: „Nach dem Gibraltar Race war mein Motorrad in einem Zustand, dass es eigentlich geshreddert werden müsste.“

Jetzt ist es Zeit, alles für die GS Trophy vorzubereiten. Die drei Fahrer trainieren zusammen und wir werden euch auf dem Weg nach Neuseeland auf dem Laufenden halten. Ihr könnt Peet, Xavier and Jaap auf Instagram folgen, um ihre Vorbereitungen für die GS Trophy zu sehen.

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